Planung

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Gemeinsame Planung in Arbeitsgruppen

Die Segelexkursion wird von euch aktiv mitgestaltet. Dafür übernehmen die Teilnehmenden in Arbeitsgruppen unterschiedliche Themen- und Aufgabenbereiche und tragen damit gemeinsam zur Vorbereitung und Durchführung der Exkursion bei. Jede Gruppe bereitet ihren Schwerpunkt inhaltlich vor, vermittelt zentrale Aspekte im Rahmen eines Referats und übernimmt dazu passende organisatorische oder praktische Aufgaben. So werden Fachwissen, Eigenverantwortung und Zusammenarbeit unmittelbar miteinander verbunden.

Arbeitsgruppe Organisation

Die Arbeitsgruppe Organisation beschäftigt sich mit der Planung und Durchführung der Segelexkursion aus organisatorischer Sicht.

Zu den konkreten Aufgaben der Gruppe gehören insbesondere die Organisation der An- und Abreise sowie der Verpflegung. Darüber hinaus kümmert sich die Gruppe um notwendige Einkäufe, die Abrechnung sowie die Verwaltung der finanziellen Mittel. Ebenfalls soll eine Übersicht über die benötigten Materialien erstellt beziehungsweise koordiniert werden.

Arbeitsgruppe Freizeit

Die Arbeitsgruppe Freizeit ist für das gemeinsame Rahmenprogramm der Exkursion zuständig.

Zu den praktischen Aufgaben gehören die Durchführung von Kennenlernspielen, die Planung eines Segelersatzprogramms für den Fall, dass Segeln beispielsweise aufgrund der Bedingungen nicht möglich ist, sowie die Gestaltung eines feierlichen Abschlusses der Exkursion.

Die Arbeitsgruppe übernimmt außerdem die mediale Dokumentation der gesamten Segelexkursion. Dazu gehören das Fotografieren und Filmen sowie die Auswahl und Sammlung geeigneter Bilder und Videos der Teilnehmenden. Die Aufnahmen sollen die Exkursion möglichst vielseitig abbilden – neben dem Segeln auf dem Wasser also beispielsweise auch Theorieeinheiten, Gruppenarbeit, Vorbereitung und gemeinschaftliche Aktivitäten.

Am Ende soll eine Auswahl an Bild- und Videomaterial zur Verfügung stehen, die den Teilnehmenden als schöne Erinnerung dient und zugleich für die Öffentlichkeitsarbeit des Sportinstituts genutzt werden kann, etwa für einen kurzen Social-Media-Clip oder die offizielle Webseite. Bei allen Aufnahmen, der Auswahl und der Weitergabe des Materials sind die entsprechenden Persönlichkeits-, Einwilligungs- und Nutzungsrechte zu berücksichtigen. Ziel ist eine abwechslungsreiche, wertschätzende und zugleich seriöse Gesamtdokumentation der Exkursion.

Arbeitsgruppe Sicherheit

Arbeitsgruppe Sicherheit

Die Arbeitsgruppe Sicherheit beschäftigt sich mit den Regeln, Gefahren und Verhaltensweisen, die für ein sicheres und verantwortungsbewusstes Segeln notwendig sind. Ziel des Referats ist es, den Teilnehmenden ein grundlegendes Sicherheitsverständnis zu vermitteln, das sowohl während der Exkursion als auch beim späteren eigenständigen Segeln angewendet werden kann.

Ein Schwerpunkt liegt auf den Verkehrs- und Ausweichregeln auf dem Wasser. Dazu gehören insbesondere das Verhalten bei Begegnungen verschiedener Segelboote, die Ausweichpflicht in Abhängigkeit von Windseite und Kurs sowie das Verhalten gegenüber anderen Wasserfahrzeugen. Auch wichtige Schifffahrtszeichen, Fahrverbote und revierbezogene Regelungen sollen thematisiert werden. Für den Dümmer sind dabei die dort geltenden Befahrens- und Nutzungsbestimmungen zu berücksichtigen.

Darüber hinaus soll das Referat grundlegende Aspekte des Sicherheitsmanagements an Bord behandeln. Dazu zählen:

  • persönliche und bootsbezogene Sicherheitsausrüstung sowie der richtige Umgang mit Rettungswesten,

  • Sicherheitskontrolle von Boot, Rigg und Ausrüstung vor dem Ablegen,

  • Einschätzung von Wetter, Wind und möglichen Wetterveränderungen sowie die Entscheidung, wann ein Auslaufen oder Weitersegeln nicht mehr vertretbar ist,

  • Verhalten bei Kenterung, Person über Bord und anderen Notfällen,

  • richtiges Verhalten bei Verletzungen, Materialschäden oder plötzlich auftretenden Gefahrensituationen,

  • Kommunikation und Aufgabenverteilung innerhalb der Crew sowie die Verantwortung der Person, die ein Boot führt,

  • besondere Gefahren beim An- und Ablegen sowie beim Manövrieren in Hafen- und Uferbereichen.

Neben diesen praktischen Sicherheitsaspekten sollen auch die wichtigsten rechtlichen Grundlagen und Verantwortlichkeiten beim Führen eines Segelbootes angesprochen werden. Dazu gehört insbesondere, dass sich Bootsführer*innen vor Fahrtbeginn über die für das jeweilige Revier geltenden Vorschriften, Befahrensregelungen und möglichen Einschränkungen informieren müssen.

Das Referat soll die Inhalte möglichst praxisnah vermitteln und deutlich machen, dass sicheres Segeln nicht allein aus dem Beherrschen von Manövern besteht. Entscheidend ist vielmehr, Gefahren frühzeitig zu erkennen, Situationen realistisch einzuschätzen und als Crew verantwortungsvoll zu handeln.

Arbeitsgruppe Bootshandling

Die Arbeitsgruppe Bootshandling beschäftigt sich mit dem sicheren und sachgerechten Umgang mit dem Segelboot – von der Vorbereitung an Land bis zu den grundlegenden Abläufen beim An- und Ablegen. Ziel des Referats ist es, den Teilnehmenden die wichtigsten Bestandteile und Arbeitsschritte so zu vermitteln, dass sie das Boot im Verlauf der Exkursion zunehmend selbstständig vorbereiten und bedienen können.

Zunächst sollen der Aufbau des verwendeten Segelbootes und die wichtigsten Fachbegriffe erläutert werden. Dazu gehören insbesondere Rumpf und Cockpit, Mast und Baum, Schwert bzw. Kiel, Ruderanlage sowie die verschiedenen Segel und das zugehörige laufende und stehende Gut. Dabei soll jeweils deutlich werden, welche Funktion die einzelnen Bauteile haben und wie sie richtig bedient werden.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Vorbereitung des Bootes zum Segeln. Die Gruppe soll die notwendigen Arbeitsschritte beim Aufriggen nachvollziehbar erklären und möglichst praktisch demonstrieren. Dazu gehören beispielsweise:

  • Kontrolle von Boot, Rigg, Segeln, Leinen und Ausrüstung vor dem Ablegen,

  • Einsetzen bzw. Vorbereiten von Ruder und Schwert,

  • Anschlagen und Setzen der Segel,

  • richtige Führung und Bedienung von Fallen und Schoten,

  • Ordnung und sichere Aufbewahrung von Leinen und Ausrüstungsgegenständen an Bord,

  • sowie das anschließende Abriggen und ordnungsgemäße Hinterlassen des Bootes.

Darüber hinaus beschäftigt sich die Arbeitsgruppe mit dem An- und Ablegen sowie grundlegenden Hafenmanövern. Dabei soll vermittelt werden, wie ein Boot vor dem Ablegen vorbereitet wird, wie die Crew ihre Aufgaben sinnvoll verteilt und wie Windrichtung und vorhandener Platz bei der Wahl eines Manövers berücksichtigt werden. Ebenso sollen das kontrollierte Ansteuern eines Liegeplatzes, das Abbremsen des Bootes sowie der sichere Umgang mit Festmacherleinen thematisiert werden.

Wichtig ist dabei nicht nur die Beschreibung einzelner Handlungsschritte. Die Teilnehmenden sollen auch verstehen, warum ein bestimmtes Vorgehen gewählt wird und welche Auswirkungen Wind, Bootsbewegung und Ruderwirkung auf das jeweilige Manöver haben.

Das Referat sollte möglichst praxisnah gestaltet werden und zentrale Abläufe direkt am Boot erklären oder demonstrieren. Ziel ist, dass die Teilnehmenden nach der Einführung nicht nur die wichtigsten Bauteile benennen können, sondern typische Vorbereitungs- und Hafenabläufe verstehen und diese im Verlauf der Exkursion zunehmend sicher und eigenständig durchführen können.

Arbeitsgruppe Segelhandwerk

Die Arbeitsgruppe Segelhandwerk beschäftigt sich mit den grundlegenden Zusammenhängen zwischen Wind, Kurswahl, Segelstellung und Manövern. Ziel des Referats ist es, den Teilnehmenden ein Verständnis dafür zu vermitteln, wie ein Segelboot durch das Zusammenspiel von Wind, Segeln und Steuerung bewegt wird und wie die wichtigsten segelpraktischen Handlungen sicher ausgeführt werden. Die im Exkursionsdokument genannten Schwerpunkte sind Windrichtungen und Kurse zum Wind, Segeltrimm, grundlegende Manöver sowie Knotenkunde.

Zu Beginn sollen die Windrichtungen und Kurse zum Wind erläutert werden. Dazu gehört, wie die Windrichtung erkannt und beurteilt werden kann und welche typischen Kurse ein Segelboot relativ zum Wind fährt. Dabei soll deutlich werden, wie sich die Stellung der Segel und das Verhalten des Bootes je nach Kurs verändern.

Darauf aufbauend beschäftigt sich die Gruppe mit dem Segeltrimm. Die Teilnehmenden sollen verstehen, wie die Segel mithilfe der Schoten an unterschiedliche Windrichtungen angepasst werden und woran sich eine sinnvolle Segelstellung erkennen lässt. Dabei sollte nicht nur gezeigt werden, wie die Segel eingestellt werden, sondern auch, warum bestimmte Einstellungen auf unterschiedlichen Kursen notwendig sind.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den grundlegenden Segelmanövern Wende und Halse. Die Gruppe soll jeweils den Ablauf des Manövers, die notwendigen Steuerbewegungen sowie die Bedienung der Segel erläutern. Besonders wichtig ist dabei die Kommunikation innerhalb der Crew: Die einzelnen Aufgaben und Kommandos sollten so dargestellt werden, dass alle Beteiligten wissen, wann und wie sie handeln müssen.

Darüber hinaus bereitet die Arbeitsgruppe die für das Segeln wichtigen Knoten vor. Dabei sollen ausgewählte Knoten nicht nur gezeigt und gemeinsam geübt, sondern auch ihre jeweilige Funktion erklärt werden. Im Mittelpunkt steht also die Frage, welcher Knoten für welchen Zweck verwendet wird, beispielsweise zum Befestigen einer Leine, zum Herstellen einer festen Schlaufe oder zum Verbinden von Leinen.

Das Referat sollte möglichst anschaulich und praxisorientiert gestaltet werden. Windrichtungen, Kurse und Manöver lassen sich beispielsweise mithilfe von Skizzen, Bootsmodellen oder einer Demonstration am Boot verdeutlichen; die Knoten sollten von den Teilnehmenden selbst ausprobiert werden können. Ziel ist, dass die theoretischen Grundlagen unmittelbar mit den späteren Erfahrungen auf dem Wasser verknüpft werden und die Teilnehmenden zunehmend verstehen, wie sie ein Segelboot situationsgerecht, koordiniert und eigenständig bedienen.

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